Eine DATEV-Migration ist keine reine Software-Installation. Sie greift in jeden Schritt Ihres Kanzleibetriebs ein: Rechnungsstellung, Mandantenanlage, Lohnabrechnung, Belegfluss. Jede Unterbrechung kostet Sie Mandantenvertrauen und Bearbeitungsfristen — beides können sich Steuerkanzleien nicht leisten.
Was eine saubere Migration ausmacht
Drei Dinge unterscheiden eine professionelle Migration von einer Hardware-Tausch-Aktion: Pilotphase, Rollback-Plan und Verfahrensdokumentation. Wir migrieren niemals ohne diese drei. Die Pilotphase deckt Probleme an einzelnen Arbeitsplätzen auf, der Rollback-Plan garantiert Ihnen den Stand der alten Umgebung für mindestens 14 Tage nach Vollumstieg, und die Verfahrensdokumentation dokumentiert für eine spätere Außenprüfung, dass die Migration GoBD-konform verlief.
Der Ablauf in vier Phasen
Phase 1 — Ist-Analyse (3–5 Tage): Wir erfassen Ihre aktuelle DATEV-Version, Anzahl der Arbeitsplätze, Lizenz-Status, Mandanten-Anzahl, individuelle Workflows (z. B. Belegmanager-Nutzung, DATEV-Unternehmen-Online-Anbindung), Bandbreite Ihres Internetanschlusses.
Phase 2 — Konzept (3–5 Tage): Sie erhalten einen schriftlichen Migrationsplan mit Festpreis, Zeitleiste, Ressourcenbedarf auf Ihrer Seite (welche:r Mitarbeiter:in wann verfügbar sein muss) und Definition der Erfolgskriterien für jeden Schritt.
Phase 3 — Pilotphase (1 Woche): Wir migrieren 1–2 Pilotarbeitsplätze auf die neue Umgebung. Sie testen alle relevanten Workflows. Probleme werden gelöst, bevor wir den Rest umstellen.
Phase 4 — Rollout (1–2 Wochen): Stufenweiser Umstieg der übrigen Arbeitsplätze, idealerweise an Tagesrandzeiten oder am Wochenende. Nach Abschluss: 14 Tage Hypercare mit verkürzten Reaktionszeiten unserer 24h-Hotline.
Typische Stolpersteine — und wie wir sie vermeiden
- Vergessene Druckerprofile: Wir migrieren Druckerwarteschlangen und Spooler-Konfigurationen, nicht nur Treiber. Sehen Sie sich unsere Druck- und Kopiersysteme-Leistung an.
- E-Mail-Anbindung an DATEV-Belegmanager: Die Re-Konfiguration der IMAP/OAuth-Verbindung wird oft übersehen. Wir planen sie als eigenen Punkt im Konzept.
- Mandanten-Postfächer im Home-Office: VPN-Profile + DATEV-SmartLogin werden gemeinsam neu ausgerollt — nicht erst, wenn Mitarbeiter:innen am Montag aus dem Home-Office klagen.
- Lizenz-Mismatch: DATEV-Lizenz-Codes pro Arbeitsplatz werden vorab bei DATEV abgeglichen — keine bösen Überraschungen am Tag der Aktivierung.
Was wir nicht tun
Wir machen keinen Schnellumstieg übers Wochenende ohne Pilotphase. Wir geben keine pauschale „Wir lösen alles"-Zusage, ohne Ihre Umgebung gesehen zu haben. Und wir lagern die Migration nicht an externe Subunternehmer aus — sie wird von KMGIT-Mitarbeiter:innen vor Ort begleitet.
Bereit für eine ehrliche Bestandsaufnahme? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Vorgespräch via Kontaktformular oder rufen Sie uns direkt an. Wir kennen die Anforderungen DATEV-betreibender Kanzleien — seit 2008.