Wir glauben nicht, dass KMGIT für jede Kanzlei die richtige Wahl ist. Es gibt klare Situationen, in denen ein anderer Weg sinnvoller ist — und es gibt Situationen, in denen wir die deutlich bessere Wahl sind. Diese Seite hilft Ihnen ehrlich zu entscheiden.
Vier Modelle im direkten Vergleich
Vier typische Modelle, wie eine Steuerkanzlei ihre IT organisiert — jede Karte zeigt ehrliche Stärken und ebenso ehrliche Schwächen:
Inhouse-Admin
Geeignet ab ~30 Plätze + Urlaubsvertretung
Stärken
- Maximale Kontrolle
- Sofortige Reaktion vor Ort
- Tiefes Hauswissen
Grenzen
- Hohe Fixkosten
- Single-Person-of-Failure
- Schwer mit DATEV-Tiefenwissen zu besetzen
Generisches IT-Haus
Geeignet ab 5+ Plätze
Stärken
- Günstige Stundensätze
- Breite Tool-Erfahrung
- Verfügbarkeit auf dem Markt
Grenzen
- Lernkurve bei DATEV
- Fehlende §203-AVV-Standardisierung
- GoBD-Doku oft Stückwerk
DATEV-System-Partner allein
Geeignet ab Jede Größe
Stärken
- Tiefe DATEV-Integration
- Direkter DATEV-Supportzugang
- Software-Nähe
Grenzen
- Deckt nur DATEV ab
- Microsoft 365, Hardware, Backup separat
- Mehrere Verträge nötig
KMGIT (spezialisiertes IT-Haus)
Geeignet ab 5–30 Plätze
Stärken
- DATEV + M365 + Hardware aus einer Hand
- §203-AVV-Standard seit 2017
- Festpreis-Modell · 24h-Hotline
Grenzen
- Nicht der billigste Anbieter
- Bei >30 Plätzen oft Inhouse wirtschaftlicher
Wann sagen wir „nehmen Sie einen anderen Dienstleister"?
Drei klare Fälle, in denen wir ehrlich abraten:
- Sehr große Kanzleien (>30 Plätze) mit mehreren Standorten: Eine eigene IT-Abteilung mit DATEV-Spezialisten + Microsoft-Admin ist hier wirtschaftlicher.
- Niedrigste-Preis-Beschaffung als oberstes Kriterium: Wir sind nicht der billigste Anbieter im Saalekreis. Wer auf den Stundensatz und nicht auf das Ergebnis schaut, ist bei einem Generalisten besser aufgehoben.
- Pure Microsoft-Welt ohne DATEV / Steuerberater-Kontext: Für reine Microsoft-Migrationsprojekte ohne Branchen-Spezifika gibt es spezialisierte M365-Partner mit niedrigeren Tagessätzen.
Wo wir die deutlich bessere Wahl sind
- Steuerkanzleien mit 5–30 Plätzen in Sachsen-Anhalt und im Raum Leipzig — unser geografisches Kernsegment
- Kanzleien in DATEV-Migrationsprojekten mit knapper Mandantenfristen-Zeitleiste
- Kanzleien mit DSGVO-Audit-Druck oder bevorstehender GoBD-relevanter Außenprüfung
- Kanzleien beim IT-Dienstleister-Wechsel nach Pensions- oder Strategie-Wechsel des bisherigen Partners
- KMU im Saalekreis ab 8 Plätzen, die ihre IT konsolidieren wollen
Vendor-Vetting-Checkliste — Fünf Fragen vor Vertragsschluss
Egal ob Sie sich für KMGIT oder einen anderen IT-Dienstleister entscheiden — diese fünf Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen. Vier von fünf „Ja" sind Pflicht:
- 1 §203 StGB steht im AVV-Standardtext
- 2 Sub-Auftragsverarbeiter sind offen gelistet
- 3 GoBD-Verfahrensdokumentation als Vorlage
- 4 Vertraglich zugesicherte Reaktionszeit (SLA)
- 5 Namentlich benannter Hauptansprechpartner
Was wir konkret anbieten
Sehen Sie sich unsere Vertikal-Spezialitäten an: DATEV-Migration · GoBD-konforme Archivierung · Microsoft 365 für Kanzleien · Mandantengeheimnis nach §203 StGB · IT-Outsourcing für Steuerkanzleien · Backup-Strategie.
Generische Leistungen (auch für KMU außerhalb des Steuerberater-Segments) finden Sie unter Unsere Leistungen.
Erstgespräch
Ein 45-Minuten-Vorgespräch mit Geschäftsführer Mario Kettner ist kostenlos und unverbindlich. Sie schildern Ihre aktuelle IT-Situation, wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung — auch wenn das Ergebnis „wir sind nicht die richtige Wahl für Sie" lautet. Termin vereinbaren via Kontaktformular oder direkter Anruf.